Diese 3 Marketingfehler sollten Trainer, Berater und Coaches vermeiden

In die­sem Blog­ar­ti­kel geht es um ein The­ma, das mir sehr am Her­zen liegt. Genau­er gesagt, um eine Grup­pe von Men­schen, die mir sehr am Her­zen liegt. Ich spre­che von Trai­nern, Bera­tern und Coa­ches und die Mar­ke­ting­feh­ler, die sie um jeden Preis ver­mei­den soll­ten.

Aber war­um liegt mir das alles so am Her­zen?

Weil ich genau weiß, dass die­se Grup­pe haupt­säch­lich aus Men­schen besteht, die ande­ren Men­schen hel­fen möch­ten. Es sind Trai­ner, Bera­ter und Coa­ches, die ande­re Men­schen inspi­rie­ren und ihnen dabei hel­fen, bestimm­te Pro­ble­me zu lösen, ein neu­es beruf­li­ches Level zu errei­chen oder ein bes­se­res Leben zu füh­ren.

Ich weiß, wie viel Herz­blut dafür benö­tigt wird und wie frus­trie­rend es sein kann. Des­we­gen tut es mir weh, wenn ich sehe, wie sie sich selbst quä­len.

Ich war selbst Trainer, Berater und Coach

Zu Beginn mei­nes Berufs­le­bens war ich im Ver­trieb eines kom­ple­xen B2B-Bereichs. Ich habe Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lö­sun­gen an mit­tel­stän­di­sche und grö­ße­re Unter­neh­men ver­kauft.

Weil ich damit sehr erfolg­reich war, wur­de ich danach Ver­triebs­trai­ner. Ich habe über eine Trai­nings­agen­tur bun­des­weit Ver­triebs­trai­nings abge­hal­ten und habe sowohl Call-Cen­ter-Agen­ten als auch Mana­gern dabei gehol­fen, ihre Fähig­kei­ten im Ver­kauf zu trai­nie­ren. Dann war ich plötz­lich auch als Coach gefragt und habe mit Füh­rungs­kräf­ten direkt in der Pra­xis gear­bei­tet.

Das alles führ­te zu mei­ner aktu­el­len Tätig­keit. Als Bera­ter hel­fe ich mei­nen Kli­en­ten dabei, neue Kun­den zu gewin­nen.

Ich kenne die kleinen und die großen Marketingfehler

Ich weiß, wie schwie­rig unser Job manch­mal sein kann.

Wie frus­trie­rend es ist, wenn von 12 ange­mel­de­ten Semi­nar-Teil­neh­mern nur 2 auf­tau­chen. Wenn man durch Deutsch­land reist und am Abend nur ein ein­sa­mes Hotel­zim­mer war­tet. Ich weiß, wie es ist, genau zu wis­sen, was ein Kli­ent braucht, aber nicht zu ihm durch­drin­gen zu kön­nen, wodurch er dann genau das Gegen­teil macht.

Unser Beruf erfor­dert ohne­hin schon eine hohe Frus­tra­ti­ons­to­le­ranz. Hin­zu kommt, dass das Mar­ke­ting eine enor­me Her­aus­for­de­rung sein kann. Auch wenn man die 3 Mar­ke­ting­feh­ler ver­mei­det, um die es in die­sem Arti­kel geht.

Wir spielen in der Champions League des Marketings

Vor einem Jahr gab es in Deutsch­land über 300.000 Trai­ner, Bera­ter und Coa­ches.

Ich glau­be, dass unser Land noch viel mehr ertra­gen kann bzw. noch viel mehr braucht. Denn es gibt da drau­ßen noch genü­gend Pro­ble­me, die gelöst wer­den müs­sen.

Aber unse­re Her­aus­for­de­rung dabei ist, dass wir schnell ver­gleich­bar sind und damit das Gefühl haben, mit jedem in Kon­kur­renz zu ste­hen.

Kom­men wir also zu den Mar­ke­ting­feh­lern, wie man sie ver­mei­det, dadurch ein­zig­ar­tig wird und leich­ter neue Kun­den gewinnt.

Erster Fehler: Ausbildungen und Titel zum Kern des Marketings machen

Vie­le Trai­ner, Bera­ter und Coa­ches ver­las­sen sich in der Kom­mu­ni­ka­ti­on auf ihre Exper­ti­se.

Sie stel­len in ihrem Mar­ke­ting in den Mit­tel­punkt, wel­che Aus- und Fort­bil­dun­gen sie absol­viert, wel­che Semi­na­re sie besucht und wel­che Titel sie erwor­ben haben.

Das hat mit unse­rem Bil­dungs­sys­tem zu tun, das uns dar­auf kon­di­tio­niert hat, Abschlüs­se zu erlan­gen und damit hau­sie­ren zu gehen.

Ich habe mit Men­schen gear­bei­tet, die ihren Kli­en­ten einen enor­men Mehr­wert hät­ten bie­ten kön­nen, es sich aber nicht getraut haben. Sie haben geglaubt, nicht qua­li­fi­ziert genug gewe­sen zu sein.

Also besor­gen sie sich eine ent­spre­chen­de Qua­li­fi­ka­ti­on. Das ist auch völ­lig in Ord­nung!

Wenn sie die aber haben, beschrei­ben sie auf ihren Home­pages bis ins kleins­te Detail, was sie in ihren Aus­bil­dun­gen gelernt haben und was sie damit alles machen kön­nen.

Was sie dabei aber kom­plett ver­ges­sen, sind die Resul­ta­te, die sie ihren Kli­en­ten ermög­li­chen kön­nen.

Es sind die­se Resul­ta­te, die für den Kli­en­ten von Bedeu­tung sind!

Es inter­es­siert sie nicht, wel­che Titel man erwor­ben und mit wem man bereits zusam­men­ge­ar­bei­tet hat. Die­se Details kön­nen bei der Neu­kun­den­ge­win­nung hel­fen, soll­ten aber nie­mals im Vor­der­grund ste­hen.

Alles soll­te dem Zweck die­nen, dem Kli­en­ten das (berech­tig­te) Gefühl zu geben, dass sein spe­zi­fi­sches Pro­blem gelöst wer­den kann.

Wie sagt man so schön? Der Zweck hei­ligt die Mit­tel. Wenn aber die Mit­tel dem Zweck nicht die­nen, wer­den Trai­ner, Bera­ter und Coa­ches ver­gleich­bar.

Denn es ist klar, dass sie nicht die ein­zi­gen sind, die eine bestimm­te Aus­bil­dung gemacht haben!

Viel wich­ti­ger ist es doch, was sie aus die­ser Aus­bil­dung machen kön­nen.Wie sie ihrer Ziel­grup­pe dabei hel­fen, ein bestimm­tes Pro­blem zu lösen.

Zweiter Fehler: Die Zielgruppe und ihre Probleme nicht kennen

Vie­le Trai­ner, Bera­ter und Coa­ches ken­nen ihre Ziel­grup­pe nicht.

Ihnen ist nicht klar, in wel­cher Nische sie sich bewe­gen müs­sen, um mit ihren spe­zi­el­len Fähig­kei­ten die Pro­ble­me lösen zu kön­nen, die sonst kein ande­rer in genau die­ser Wei­se lösen kann.

Ein Mehr­wert durch die eige­ne Dienst­leis­tung kann so aber nicht ent­ste­hen!

Man kann viel Herz­blut in sein Geschäft ste­cken, die bes­ten Lösun­gen ent­wi­ckeln und rund um die Uhr arbei­ten. Wenn man es aber nicht schafft, sei­ne Ziel­grup­pe zu adres­sie­ren, betreibt man „Hope Mar­ke­ting“ und das ist nicht wirk­lich ange­nehm.

Dabei hegt man die Hoff­nung, dass das Uni­ver­sum schon irgend­wie dafür sorgt, dass die Kli­en­ten kom­men. Das wird in den aller­meis­ten Fäl­len aber nicht pas­sie­ren.

Als Trai­ner, Bera­ter und Coa­ches müs­sen wir auf unse­re Kli­en­ten zuge­hen. Das kön­nen wir aber nur, wenn klar ist, wel­che Pro­ble­me wir für wen lösen.Und das soll­te im Zen­trum unse­rer Kom­mu­ni­ka­ti­on ste­hen!

Gehen wir mal davon aus, ich wür­de unter Schlaf­stö­run­gen lei­den. Irgend­ein Coach da drau­ßen weiß, dass NLP eine Lösung für die­ses Pro­blem sein kann. Auf sei­ner Home­page steht aber nur, dass er Exper­te für NLP ist (inklu­si­ve aller Aus­bil­dun­gen und Titel).

Wie soll ich als poten­ti­el­ler Kli­ent wis­sen, dass die­ser Coach mei­ne Erlö­sung ist? War­um schreibt er nicht, dass er mir dabei hilft, mei­ne Schlaf­stö­run­gen zu behe­ben?

So wüss­te ich sofort, was ich bei ihm krie­ge. Der Coach wird für mich greif­bar. Er hat weni­ger Kon­kur­renz und wird sein Mar­ke­ting viel effek­ti­ver betrei­ben kön­nen.

Dritter Fehler: Zu viele Leistungen basierend auf den Qualifikationen anbieten

Vie­le Trai­ner, Bera­ter und Coa­ches ent­wi­ckeln ihre Dienst­leis­tun­gen auf einer fal­schen Grund­la­ge.

Sie haben nicht die Ziel­grup­pe und deren Pro­ble­me im Blick, son­dern die eige­ne Aus­bil­dung(und was sie damit alles machen könn­ten).

Wenn sie zum Bei­spiel eine Aus­bil­dung im Bereich NLP gemacht haben, bie­ten sie eben NLP an. Und zwar bei:

-       Schlaf­stö­run­gen

  • Füh­rungs­pro­ble­men
  • Gewichts­re­du­zie­rung

-       usw.

NLP ist aber nur das Werk­zeug. Statt­des­sen soll­ten sie eine Lösung für ein Pro­blem anbie­ten.

Nur so schaf­fen sie den Sprung vom fünf­stel­li­gen zum sechs­stel­li­gen Umsatz.

Das Busi­ness geht durch die Decke, wenn man sich ein Pro­blem aus­sucht, dafür exzel­len­te Lösun­gen ent­wi­ckelt (ger­ne anhand der Aus­bil­dung) und genau das sei­ner Ziel­grup­pe anbie­tet.

Wie man diese 3 Marketingfehler vermeidet

Ich habe es zu mei­ner per­sön­li­chen Auf­ga­be gemacht, mei­ne Kli­en­ten vor die­sen 3 Feh­lern zu bewah­ren. Ich hel­fe ihnen dabei, ein wind- und wet­ter­fes­tes Ver­mark­tungs­fun­da­ment auf­zu­bau­en, mit dem sie regel­mä­ßig neue Kun­den gewin­nen.

Ich bin nicht der nächs­te Online-Guru. Mit die­sem Blog­ar­ti­kel möch­te ich dich nicht zu mei­ner Wun­der­lö­sung füh­ren, die wie durch Zau­ber­hand dein Geschäft nach vor­ne bringt.

Ich arbei­te indi­vi­du­ell mit mei­nen Kli­en­ten zusam­men, gehe auf ihre Pro­ble­me ein und hel­fe ihnen dabei, die­se dau­er­haft zu lösen.

Wenn du bereit bist, an dir und dei­nem Busi­ness zu arbei­ten, kannst du ein kos­ten­lo­ses Stra­te­gie­ge­spräch mit mir buchen.

Du hast die Mög­lich­keit, mir all dei­ne Fra­gen zu stel­len und zu über­prü­fen, ob ich die rich­ti­gen Lösun­gen für dei­ne Pro­ble­me habe.

Ich habe die Mög­lich­keit, dich ken­nen­zu­ler­nen und abzu­schät­zen, ob ich dir hel­fen kann.

Es ist mir wich­tig, dass ich nur dann mit dir arbei­te, wenn du einen Mehr­wert davon hast. In jedem Fall freue ich mich auf ein Stra­te­gie­ge­spräch mit dir.

Falls wir uns nicht spre­chen, wün­sche ich dir bereits jetzt maxi­ma­len Erfolg!

Mehr über Vermarktung für Trainer, Berater und Coaches gibt es …

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