Facebook-Gruppen sind das bessere Social-Media-Marketing

Nach eini­gen Blog­ar­ti­keln, die die Stra­te­gi­en hin­ter dem Online-Mar­ke­ting beleuch­tet haben, folgt jetzt wie­der ein ope­ra­ti­ves The­ma: Face­book-Grup­pen.

Die Grup­pen, die auf Face­book gegrün­det wer­den kön­nen, bie­ten her­vor­ra­gen­de Mög­lich­kei­ten, um:

-       In Inter­ak­ti­on mit der Ziel­grup­pe zu tre­ten

  • Eine Com­mu­ni­ty auf­zu­bau­en
  • Den per­sön­li­chen Exper­ten­sta­tus zu unter­mau­ern
  • Gutes zu tun (weil es frü­her oder spä­ter in das eige­ne Busi­ness zurück­flie­ßen wird)

-       Neue Kli­en­ten und Kun­den zu gewin­nen

Eine Face­book-Grup­pe ist eine nach­hal­ti­ge, wenn nicht sogar die nach­hal­tigs­te Stra­te­gie, um ein gesun­des Online-Mar­ke­ting auf­zu­bau­en.

Das richtige Mindset

Wir inter­agie­ren in unse­ren Grup­pen mit Men­schen aus unse­rer Ziel­grup­pe, die in ers­ter Linie nach Lösun­gen für ihre Pro­ble­me suchen.

Dar­um müs­sen wir alles in unse­rer Macht ste­hen­de tun, um einen Mehr­wert zu schaf­fen, Denk­an­stö­ße zu lie­fern und (kos­ten­lo­se) Lösun­gen anzu­bie­ten.

Nur dann wer­den wir für unse­re Bemü­hun­gen mit unse­ren Face­book-Grup­pen belohnt!

Wenn wir unse­re Grup­pen nur als Mar­ke­ting­in­stru­ment betrach­ten, das wir aus Eigen­nutz betrei­ben, wer­den wir von unse­rer Com­mu­ni­ty dafür bestraft. Durch man­geln­de Inter­ak­ti­on und im schlimms­ten Fall durch den Aus­tritt für immer.

Der Wert von Face­book-Grup­pen ist immens gestie­gen. Vor eini­ger Zeit hat Face­book (mal wie­der) sei­nen Algo­rith­mus geän­dert. Grup­pen­bei­trä­ge fin­den viel häu­fi­ger ihren Weg in den News­feed der Nut­zer als Bei­trä­ge von Fan­pages.

Das kön­nen wir für uns nut­zen. Aber nur mit dem rich­ti­gen Mind­set!

Bevor wir beginnen …

… eine Grup­pe auf Face­book zu erstel­len, müs­sen wir etwas Vor­ar­beit leis­ten.

Wer mei­ne letz­ten Arti­kel ver­folgt hat, weiß, was ich damit mei­ne: Das Ver­mark­tungs-Fun­da­ment!

Obwohl ich die­ses The­ma bereits behan­delt habe, muss ich mich an die­ser Stel­le wie­der­ho­len.

Ich mer­ke immer wie­der, dass vie­le Unter­neh­mer und Exper­ten ver­su­chen, ohne Posi­tio­nie­rung Online-Mar­ke­ting zu betrei­ben. Das ist so, als wür­de man beim Haus­bau mit dem Dach­stuhl begin­nen und nicht mit dem Fun­da­ment.

Eine Posi­tio­nie­rung ist die Schnitt­men­ge aus einer idea­len Ziel­grup­pe und dem per­fek­ten Ange­bot.

Wenn die Posi­tio­nie­rung steht, ist das Online-Mar­ke­ting „wind- und wet­ter­fest“ und wird den gewünsch­ten Erfolg lie­fern.

Der wichtigste Bestandteil einer Facebook-Gruppe …

… sind natür­lich die Mit­glie­der, denn ohne sie gibt es kei­ne Com­mu­ni­ty.

Die ers­ten Mit­glie­der kön­nen aus dem eige­nen Bekann­ten­kreis rekru­tiert wer­den. Ich habe zu Beginn vie­le Geschäfts­part­ner und Kli­en­ten ein­ge­la­den, von denen ich wuss­te, dass sie von mei­ner Grup­pe pro­fi­tie­ren wür­den.

Auch die bereits vor­han­de­nen Fans sind her­vor­ra­gen­de ers­te Kan­di­da­ten. Immer­hin gehö­ren sie bereits zur Ziel­grup­pe.

Ab 50 Mit­glie­dern und etwas Inter­ak­ti­on kön­nen wir mit bezahl­tem Traf­fic neue Mit­glie­der für die Grup­pe gewin­nen.

Das heißt, dass wir Wer­be­an­zei­gen erstel­len, die die Bene­fits der Grup­pe beschrei­ben(Stra­te­gi­en und Lösun­gen für die Pro­ble­me der eige­nen Ziel­grup­pe) und eine Call-to-Action beinhal­ten, um der Grup­pe bei­zu­tre­ten.

Wie das geht, wer­de ich ger­ne in mei­ner eige­nen Face­book-Grup­peaus­führ­lich erklä­ren. So braucht man zum Bei­spiel eine „Redi­rec­tion“ über einen exter­nen Link zur Grup­pe, da in Face­book-Wer­be­an­zei­gen nicht auf Face­book selbst ver­wie­sen wer­den darf.

Mehr aus der Facebook-Gruppe machen

Wenn wir es geschafft haben, eine star­ke Com­mu­ni­ty auf­zu­bau­en, die sich aktiv an Dis­kus­sio­nen betei­ligt und der wir regel­mä­ßig einen hohen Mehr­wert bie­ten kön­nen, bege­ben wir uns auf das nächs­te Level.

Aus der Grup­pe her­aus, ver­wei­sen wir auf eine dezi­dier­te Lan­ding­pa­ge, die die Mög­lich­keit bie­tet, (kos­ten­lo­se) per­sön­li­che Bera­tungs-Ses­si­ons mit uns zu buchen, um 1:1 über die The­men der Grup­pe zu spre­chen und indi­vi­du­ell auf Pro­ble­me ein­zu­ge­hen.

Das ist nur eine Anre­gung. Wich­tig ist, dass wir mehr aus unse­ren Face­book-Grup­pen machen. Denn nach wie vor gilt:Wenn wir unse­rer Ziel­grup­pe nicht sagen, was sie mit uns anfan­gen soll, wird sie von selbst nicht dar­auf kom­men.

Wie erstellt man jetzt eine Face­book-Grup­pe?

Dazu habe ich in mei­ner eige­nen Grup­pe ein Tuto­ri­al-Videohin­ter­legt, das links unter dem Rei­ter „Lek­tio­nen“ gefun­den wer­den kann. Dar­in beschrei­be ich den schnells­ten Weg, um die eige­ne Face­book-Grup­pe zu erstel­len.

Natür­lich ist der Grup­pen­na­meent­schei­dend. Hier müs­sen wir unse­re Haus­auf­ga­ben gewis­sen­haft erle­di­gen. Der Name muss zur Ziel­grup­pe pas­sen und sug­ge­rie­ren, dass es hier die Lösun­gen für das Pro­blem der Ziel­grup­pe gibt.

Die Grup­pen­be­schrei­bungmuss das wie­der auf­grei­fen und dar­über infor­mie­ren, dass von Zeit zu Zeit exklu­si­ve Ange­bo­te und Vor­tei­le in der Grup­pe offe­riert wer­den.

Schließ­lich ist noch das Grup­pen­bildwich­tig. Für eine ein­fa­che Erstel­lung, die kei­ne Vor­kennt­nis­se benö­tigt, kann ich Can­vawärms­tens emp­feh­len.

Das gesam­te The­ma ist so umfang- und detail­reich, dass mei­ne per­sön­li­chen Stra­te­gi­en und Tricks nicht in einen Blog­ar­ti­kel pas­sen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Erstel­lung und Ver­wen­dung von Face­book-Grup­penfin­den sich daher in mei­nem Tuto­ri­al-Video und natür­lich im Dis­kus­si­ons­be­reich mei­ner eige­nen Face­book-Grup­pe.

Warum Facebook-Gruppen sich lohnen

Zuge­ge­ben: Face­book-Grup­pen erfor­dern viel Pfle­ge. Doch es lohnt sich!

Frü­her oder spä­ter wer­den die Mit­glie­der näm­lich auf uns zukom­men und gezielt nach­fra­gen, wenn sie ein Pro­blem haben.

Aus einer kos­ten­lo­sen Bera­tungs­ses­si­on kann schnell ein ech­ter Kli­ent wer­den, wenn das Ver­spre­chen gehal­ten wur­de, dass wir die Lösun­gen für das Pro­blem haben.

Ich selbst habe mit mei­ner Face­book-Grup­pe vie­le Kli­en­ten gewon­nen und selbst die Bera­tungs­ses­si­ons, in denen ich nichts ver­kau­fen konn­te, haben sich gelohnt, da ich viel gelernt habe, was ich ver­wen­den konn­te, um mein Busi­ness bes­ser zu machen.

Im schlimms­ten Fall hat­te ich ein­fach nur ein net­tes Gespräch mit einem sym­pa­thi­schen Men­schen.

Für fast jede Ziel­grup­pe lohnt sich eine Face­book-Grup­pe. Hier gip­felt der Gedan­ke von sozia­len Medi­en, den Aus­tausch zwi­schen Men­schen mit ähn­li­chen Inter­es­sen zu ermög­li­chen.

Teil einer Com­mu­ni­ty sein, Mehr­wert bekom­men, wert­ge­schätzt wer­den. Das möch­te jeder ger­ne und unse­re Face­book-Grup­pen bie­ten genau das.

Wer sich davon über­zeu­gen möch­te, kann in mei­ne eige­ne Face­book-Coa­ching-Grup­pekom­men und sich viel­leicht das ein oder ande­re abschau­en. Ich freue mich über jeden neu­en Game­Ch­an­ger!

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