So geht PPC-Werbung mit Instagram

In mei­nem letz­ten Arti­kel habe ich die „kos­ten­frei­en“ Mög­lich­kei­ten im Insta­gram-Mar­ke­ting vor­ge­stellt. Für die­se Stra­te­gi­en benö­tigt man kein Kapi­tel, aller­dings muss man mit einem gewis­sen Zeit­auf­wand rech­nen. Da die Zeit von Unter­neh­mern immer einen gewis­sen Wert hat, sind auch die­se Stra­te­gi­en nicht ganz kos­ten­frei. Umsonst sind sie erst recht nicht, denn sie funk­tio­nie­ren sehr gut! Was eben­falls sehr gut funk­tio­niert und einen hohen Return-on-Invest bie­tet, ist kos­ten­pflich­ti­ges Mar­ke­ting auf Insta­gram mit­tels PPC-Wer­bung.

Was ist PPC-Werbung?

Die Buch­sta­ben „PPC“ ste­hen für Pay-per-Click. Das heißt, dass für jeden Klick eines poten­ti­el­len Kun­den ein gewis­ser Geld­be­trag gezahlt wird. Die­se Vari­an­te begeg­net uns im Online-Mar­ke­ting recht häu­fig. Der Geld­be­trag ist je nach Platt­form höher oder nied­ri­ger.

Auf Goog­le AdWor­ds sind die Klicks rela­tiv teu­er (abhän­gig von gewünsch­ten Key­wor­ds).

Auf Face­book sind die Kos­ten über­schau­bar.

Aber auf Insta­gram sind die Kos­ten mini­mal und brin­gen am meis­ten!

Warum PPC-Werbung mit Instagram genial ist

Wie hoch die Kos­ten für einen Klick sind, hängt von der Platt­form selbst und der Rele­vanz ab, die eine Wer­be­bot­schaft für die Ziel­grup­pe hat.

Mit Insta­gram las­sen sich her­vor­ra­gen­de Ergeb­nis­se und nied­ri­ge Klick-Kos­ten erzie­len. Das liegt vor allem dar­an, dass Insta­gram gera­de in einer Ziel­grup­pe in einem Alter zwi­schen 25 und 35 Jah­ren sehr posi­tiv wahr­ge­nom­men wird.

Wäh­rend die Nut­zer Wer­be­an­zei­gen auf Face­book immer öfter als „ner­vig“ emp­fin­den, sind ähn­li­che Wer­be­an­zei­gen auf Insta­gram sogar sehr ger­ne gese­hen.

Das bedeu­tet aus Ver­mark­tungs­sicht, dass es vie­le posi­ti­ve Reso­nan­zen auf die Wer­be­bot­schaf­ten gibt, wodurch die Rele­vanz der Anzei­gen höher aus­fällt, was wie­der­um die Klick-Kos­ten senkt.

Die Insta­gram-For­mel:

Posi­ti­ve Wahr­neh­mung + hohe Rele­vanz = nied­ri­ge Klick-Kos­ten + Kon­ver­si­on

Der erste Weg führt über die Instagram-App …

In der Insta­gram-App gibt es in der Pro­fil­an­sicht den But­ton „Her­vor­he­ben“. Die­ser ermög­licht es, einen ganz nor­ma­len Bei­trag zu bewer­ben.

Mit die­ser Mög­lich­keit ist inner­halb von zwei Minu­ten die ers­te Wer­be­an­zei­ge geschal­tet. Der Zeit­auf­wand ist gering. Statt­des­sen wird eine finan­zi­el­le Inves­ti­ti­on benö­tigt.

Wenn man sich jetzt dazu ent­schie­den hat, die „Hervorheben“-Funktion zu nut­zen, wählt man einen der letz­ten Insta­gram-Bei­trä­ge aus und kann anschlie­ßend fest­le­gen, wel­ches Ziel mit der ent­ste­hen­den Wer­be­an­zei­ge erreicht wer­den soll:

  • Mehr Auf­ru­fe des Insta­gram-Pro­fils
  • Mehr Web­sei­ten­be­su­che (die Web­sei­te kann natür­lich selbst gewählt wer­den)
  • Per­so­nen errei­chen, die in der Nähe des loka­len Geschäfts sind (sicher nicht für jeden rele­vant)

Ist das Ziel aus­ge­wählt, führt uns Insta­gram durch den wei­te­ren Pro­zess. Sol­len bei­spiels­wei­se mehr Web­sei­ten­be­su­che gene­riert wer­den, gibt man die URL an, wählt einen Text für den Call-To-Action-But­ton, gibt sein Zah­lungs­mit­tel an und schon ist die Wer­be­an­zei­ge fer­tig.

Natür­lich ist die Höhe der Inves­ti­ti­on frei wähl­bar. Insta­gram zeigt uns an, wie vie­le Impres­sio­nen (Bli­cke der Nut­zer auf die Wer­be­an­zei­ge) ein gewis­ser Betrag gene­riert. Es gilt: Je höher das Bud­get ist, des­to grö­ßer ist die Reich­wei­te.

Außer­dem kann man fest­le­gen, ob der Bei­trag einen Tag, sie­ben Tage, zehn Tage oder 50 Tage lang bewor­ben wer­den soll. Natür­lich ist die Dau­er durch das Bud­get begrenzt, denn es wird ja pro Klick bezahlt.

Der unwiderstehliche Vorteil von bestehenden Instagram-Beiträgen

Wird ein bestehen­der Bei­trag bewor­ben und zu einer Wer­be­an­zei­ge umge­wan­delt, blei­ben sämt­li­che Likes erhal­ten. Auf Insta­gram wer­den die­se mit einem roten Herz dar­ge­stellt, was aus mei­ner Sicht emo­tio­na­ler ist als ein blau­er Dau­men.

Wenn der Bei­trag also 300 „Her­zen“ hat – was je nach Bran­che und einer täg­li­chen Akti­vi­tät von weni­gen Minu­ten durch­aus mög­lich ist – sehen das auch die Leu­te, denen die Wer­be­an­zei­ge gezeigt wird.

Das schafft Ver­trau­en, Vali­di­tät und wer­tet die Wer­be­an­zei­ge auf. Der poten­ti­el­le Kun­de wird sofort anneh­men, dass der Con­tent des Absen­ders einen ech­ten Mehr­wert hat. 300 ande­re Men­schen haben das immer­hin schon bestä­tigt.

Die­ser unwi­der­steh­li­che Vor­teil spricht für die Ver­wen­dung nor­ma­ler Bei­trä­ge als Wer­be­an­zei­ge, die zudem in 2 Minu­ten erstellt wer­den kann.

Ich habe vie­le Platt­for­men getes­tet und Insta­gram ist unschlag­bar, was den Return-on-Invest – sowohl zeit­lich als auch finan­zi­ell – betrifft.

Durch die posi­ti­ve Wahr­neh­mung der Wer­be­an­zei­ge – bedingt durch die hohe Akzep­tanz von Insta­gram – kos­tet die Pro­mo­ti­on deut­lich weni­ger als auf Face­book.

Mei­ne Erfah­run­gen zei­gen, dass auf Insta­gram für einen Klick deut­lich weni­ger bezahlt wer­den muss und die Klick­ra­ten auch wesent­lich höher sind.

Fol­gen­des Tuto­ri­al habe ich auf­ge­nom­men, damit die ers­te Wer­be­an­zei­ge zum Kin­der­spiel wird:

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… der zweite Weg über den Facebook-Werbeanzeigenmanager

Insta­gram gehört seit gerau­mer Zeit zu Face­book. So ent­stand die Mög­lich­keit, auch die Insta­gram-Wer­bung über den Face­book-Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger zu ver­wal­ten.

Der Vor­teil ist, dass uns eine viel grö­ße­re Daten­ba­sis zur Ver­fü­gung steht, wenn wir die Per­for­mance unse­rer Anzei­gen mes­sen möch­ten.

Jedoch ist dar­auf zu ach­ten, dass Anzei­gen, die für Insta­gram erstellt wur­den, nicht gleich­zei­tig auch auf Face­book aus­ge­lie­fert wer­den. Die­se Opti­on ist natür­lich ver­lo­ckend, weil sie eine enor­me Zeit­er­spar­nis ver­spricht.

Die Aus­lie­fe­rungs­op­tio­nen sind aller­dings zu unter­schied­lich und zwi­schen einer Face­book- und einer Insta­gram-Wer­be­an­zei­ge lie­gen Wel­ten.

Außer­dem: War­um soll­ten wir unser Bud­get auf Face­book ein­set­zen, wenn es auf Insta­gram doch so viel bes­ser ange­legt ist?

Für das Insta­gram-Mar­ke­ting wird also eine eige­ne Anzei­gen­grup­pe im Face­book-Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger erstellt. Bei der Erstel­lung der Anzei­gen ste­hen natür­lich visu­el­le Ele­men­te – Bil­der und Vide­os – im Vor­der­grund. Immer­hin geht es um Insta­gram.

Doch auch die Tex­te sind ent­schei­dend. Mehr noch als auf jeder ande­ren Platt­form müs­sen die­se kurz und kna­ckig sein. Ich emp­feh­le auch, nie mehr als drei bis vier Wör­ter in eine Zei­le zu schrei­ben. Sonst wird die Anzei­ge schnell unüber­sicht­lich.

In die­sem Tuto­ri­al zei­ge ich ein Bei­spiel dazu und beschrei­be die Erstel­lung einer Wer­be­an­zei­ge für Insta­gram über den Face­book-Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger:

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Auch mit PPC-Werbung: Zielgruppe definieren und ein passendes Angebot finden

Durch PPC-Wer­bung auf Insta­gram las­sen sich Mar­ke­ting­zie­le spie­lend leicht errei­chen. Vie­le Ziel­grup­pen sind bereits aktiv und war­ten nur dar­auf, ange­spro­chen zu wer­den.

Jedoch benö­tigt man auch hier eine gut aus­de­fi­nier­te Ziel­grup­pe und ein pas­sen­des Ange­bot: Wel­che Pro­ble­me und Wün­sche hat die Ziel­grup­pe und wie kann das eige­ne Ange­bot die­se best­mög­lich lösen bzw. bedie­nen?

Ohne die­se Grund­la­gen­ar­beit schei­tert garan­tiert jedes Mar­ke­ting!

Maximaler Erfolg in der Vermarktung

Wenn dich das The­ma neu­gie­rig gemacht hat und auch du das Poten­ti­al von Insta­gram voll aus­schöp­fen möch­test, unter­stüt­ze ich dich ger­ne dabei. Dazu kannst du dich für eine per­sön­li­che Stra­te­gie-Ses­si­on mit mir bewer­ben. Die Plät­ze sind jedoch begrenzt, also mel­de dich am bes­ten gleich an. Ich freue mich auf dich!

Mehr über Vermarktung, Marketing und Persönlichkeitsentwicklung für Unternehmer und Experten gibt es …

… in mei­ner Face­book-Coa­ching-Grup­pe

… im News­let­ter

… oder 1:1 im per­sön­li­chen 1:1 Coa­ching mit mir

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